jasmine


Was bedeutet dir Skateboarding?

Skateboarding ist ein Teil meines Lebens geworden, früher hätte ich mein Brett am liebsten geheiratet. Das Skateboarden hat mein Leben verändert und meinem Leben einen weiteren Sinn gegeben. Ich habe beim Skaten mit meinen Kumpels in Waldshut vieles erlebt, wir haben zwar manchmal irgendwelchen Unsinn gemacht, aber Spaß dabei gehabt und sehr viel gelacht. Wir Skater waren wie eine große Familie, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie besuchen kann. All das hat das Skateboarden für mich so wichtig gemacht, ich habe so viele Gefühle auf meinem Brett kennen gelernt. Mein Brett macht mich manchmal einfach glücklich.

 

Wo rollst du am liebsten? Welche Spots skatest du am liebsten?

Am liebsten rolle ich auf dem Viehmarktplatz in Waldshut, da hat alles angefangen. Dann an der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut, super asphaltierter Boden, Curbs, Treppen, ein Teil ist überdacht und man hat beim Fahren viel Platz und seine Ruhe. Der Skatepark in Bad Säckingen ist auch toll, liegt grad am Rhein, so dass man im Sommer baden gehen kann, wenn es zu heiß wird. In Basel (Halle: Pumpwerk) gibt es jetzt eine neue mini Miniramp, da würde ich auch am liebsten hin. Die geilste Halle ist bis her "The Block" in Winterthur in der Schweiz. Hier fand ich bisher den Skatepark in Leverkusen richtig toll.

 

Was macht dir beim Rollen am meisten Spaß?

Wenn ich etwas Neues stehe, oder wenn ich einen Trick schön lande und der Trick sich insgesamt toll angefühlt hat. Im Pool rumzuheizen macht auch voll Fun. Aber was so richtig Spaß macht, ist wenn man aus Versehen einen neuen Trick first try steht und man dabei eigentlich einen anderen Trick machen wollte, den man schon mal gestanden hat.

 

Wie bist du zum Skateboarden gekommen?

Als Kind habe ich manchmal auf dem Viehmarktplatz (Waldshut) Skateboarder gesehen, das hatte mich irgendwie fasziniert. Später, als ich so ca. 13 Jahre alt war hatte ich mir ein Skateboard für 15 Euro aus dem Supermarkt gekauft, damit bin ich nur ab und zu rumgefahren. Dann wurde irgendwann das Rumfahren langweilig, so brach die Achse bei meinen ersten Ollie-Versuchen, hätte es mir eigentlich denken können, da auf diesem Billigboard "Don’t jump" drauf stand. Mit ca. 15 kaufte ich mir ein Komplettboard, damit fing ich intensiv an Ollies auf dem Viehmarktplatz zu üben. Kurz darauf lernte ich Fabi kennen, der nun für mich wie ein großer Bruder ist, er hat mir dann die Tricks gezeigt und mich gepusht und überall in den Skateparks in der Umgebung mitgenommen um mir neue Sachen zu zeigen. Wäre er nicht gewesen, wäre ich bestimmt nicht so weit gekommen, ihm habe ich viel zu verdanken.

 

Warum denkst du, dass viel mehr Mädels aufs Skateboard steigen sollten?

Weil es Spaß macht und es vielen Mädchen vielleicht leichter fallen würde in einen Skatepark skaten zu gehen, wenn sie wüssten, dass sie nicht alleine sind.